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Donnerstag, 25. Juni 2026

Kreativität, Lernen und ein kleiner Blick hinter die Kulissen

Kreativität, Lernen und ein kleiner Blick hinter die Kulissen

Ich sage heute ein herzliches Hallo zu dir, meine liebe Leserin und Leser. Was für ein Jahr hinter mir liegt. Intensiv, fordernd, erfüllend – voller Lernmomente und neuer Erkenntnisse.

Seit einem Jahr dreht sich mein Alltag fast ausschließlich ums Lernen, und manchmal frage ich mich schmunzelnd, was mich eigentlich geritten hat, in meinem Alter noch eine Ausbildung im Sozialbereich abzuschließen.

Doch das Schöne an dieser Reise ist: Sie hat mich zu Themen geführt, die mich tief berühren. In meiner Diplomarbeit durfte ich mich ausführlich mit Kreativität beschäftigen – einem Feld, das mich schon immer fasziniert hat. Ich habe unzählige Bücher, wissenschaftliche Artikel und andere Quellen durchforstet und dabei nicht nur viel Wissen gesammelt, sondern auch neue, spannende Erkenntnisse gewonnen, die mich selbst überrascht haben. Jetzt stehe ich kurz vor meiner Diplomprüfung.

Bleistiftzeichnung und Skizzen Steyr Stadt und Porträt
Lernen Zeichnungen und Tonwertskizzen

Mein Kopf raucht, mein Schreibtisch ist ein kleines Lernuniversum, und natürlich bin ich im vollen Prüfungsmodus. Ich hoffe sehr, dass ich am Montag all das Gelernte abrufen kann und diese letzte große Hürde erfolgreich meistere. Diese Ausbildung war auch der Grund, warum ich hier in den letzten Monaten etwas kürzer treten musste.

Gleichzeitig haben sich in mir so viele neue Ideen angesammelt, die darauf warten, endlich umgesetzt zu werden. Besonders das Malen ist in diesem Jahr viel zu kurz gekommen – obwohl ich zwischendurch immer wieder zu Farbe oder Bleistift gegriffen habe, denn ganz ohne geht es einfach nicht. Neben all dem Lernstoff sind so kleine Tonwertskizzen, spontane Selbstporträts vor dem Spiegel oder schnelle Ansichten meiner Heimatstadt Steyr entstanden. Mehr war oft nicht drin, aber einige dieser Skizzen möchte ich bald weiter ausarbeiten und in richtige Bilder verwandeln.

Bleistiftzeichnungen Tonwertskizzen Steyr Stadt
Zeichnungen Steyr

Natürlich bin ich jetzt etwas angespannt, ob mein Gehirn am Prüfungstag brav mitspielt. Aber ich freue mich auch darauf, danach wieder mehr Raum für Kreativität zu haben. Und ich möchte später unbedingt einige Erkenntnisse aus meiner Arbeit hier mit dir teilen – das Thema Kreativität passt wunderbar zu diesem Blog und ist unglaublich spannend.

Für die nächsten drei Tage heißt es für mich: noch einmal Gas geben, weiterlernen, durchatmen und ein bisschen zittern. In der Zwischenzeit kannst du gerne auf meinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/@farbtraeumerin vorbeischauen. Dort findest du meine Malvideos, und ich plane, bald wieder aktiver zu werden. Es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen.

Bis dahin wünsche ich dir einen feinen Abend und sende dir ganz liebe Grüße.

♥ Kinga ♥



Donnerstag, 23. April 2026

Eine Bilderreise durch die Zeit

Eine Bilderreise durch die Zeit

Nun ist doch eine gewisse Zeit vergangen seit meinem letzten Beitrag hier. Es war nicht so geplant, aber es hat sich ergeben, dass ich einige Zeit bewusst keine Beiträge mehr schreiben wollte. Vor allem wollte ich mir für einige Monate eine Auszeit vom digitalen Trubel gönnen, um ganz im Hier und Jetzt anzukommen. 

Es hat gut getan und hat mich dabei unterstützt, ein Momentum für Dinge und Situationen aufzubauen, die ganz klar zu mir gehören und mich mit Freude erfüllen. Künstlerisch war ich dennoch aktiv, wie könnte es anders sein, denn meine Bilder sind immer noch meine sichere Oase, die meine Energie auffüllt. In diesem Beitrag zeige ich einen kurzen Rückblick, eine kleine Bilderreise durch meine Erlebnisse der letzten Zeit. 

Die wichtigste Station für mich: einfach für die Seele sorgen, mir Zeit nehmen für mich selbst, für Menschen und Dinge die mich nähren, wie beispielsweise meine Familie, Musik oder Kunst.


Für die Seele sorgen, das heißt für mich Musik, Kunst und Zeit nehmen für mich selbst.

Des Weiteren war auch ganz wesentlich für mich, meinen kreativen Ausdruck zuzulassen, ihm den Raum, die Zeit, Geduld und Liebe zu geben sich zu entfalten, zu wachsen und in die Welt hinaus zu wandern oder auch nur für mich da zu sein. Mit dieser Intention sind einige intuitive Zeichnungen und Bilder entstanden.



Expressive Zeichnungen von Menschen.

Außerdem habe ich mit einem wundervollen Team ein kollaboratives Kunst-Projekt ins Leben gerufen an dem Menschen unterschiedlichen Alters teilgenommen haben. Dieses Event war sehr berührend für uns alle und ich denke immer zu an das freudige Lachen sowie das positive Feedback aller Beteiligten. 


Ein kollaboratives Kunst-Projekt und Streetart in Innsbruck.

Und dann habe ich auch noch an meinen Bildern weiter gemalt, wie zum Beispiel an diesen Aquarellen und einigen Bildern in Mischtechnik. 



Aquarelle und Bilder in Mischtechnik, Gesichter und Porträts.

Hier sind noch einige Bilder von meinen Reisen nach Innsbruck und durch das Inntal, wo ich mehrmals im Jahr meine Zeit verbringe zum Kraft tanken und Inspiration aufsaugen.


Berglandschaft in Inntal und in Innsbruck.



Kinga



Mittwoch, 8. Oktober 2025

Intuitives Reisen mit der Bahn von Oesterreich nach Suedtirol

Intuitives Reisen mit der Bahn - von Österreich nach Südtirol


 

Bilder von der Bahnreise nach Südtirol
Reisen mit der Bahn

Seit vielen Jahren befasse ich mich intensiv mit dem Thema Intuition und widme mich der Erforschung des intuitiven Malens. Es überrascht mich nicht, dass sich daraus ein eigenständiger Lebensstil sowie das intuitive Reisen auf natürliche Weise entwickelt haben.   

Der intuitive Zugang zur Malerei hat sich auf natürliche Weise in meine Lebenswelt integriert und diese allmählich vollständig verändert und bereichert. Häufig beobachte ich, dass Menschen mit Verwunderung, großem Staunen und Freude reagieren, wenn ich von unseren intuitiven Reisen berichte. 

Intuitives Reisen bezeichnet eine spontane Form des Reisens, bei der keine vorherige Planung oder Buchung erfolgt. Ich nehme mir bewusst diese Zeit, um eine Auszeit zu genießen und mich zu entschleunigen. Es ist für mich eine Wohltat, einige Tage nicht streng terminiert oder verplant zu sein, nicht ständig auf das Smartphone zu schauen oder in sozialen Medien zu verweilen. 

Wegen meiner Liebe zur Natur nutze ich schon seit mehreren Jahren dafür immer öfter die Bahn. Eine Vorteilscard der ÖBB ermöglicht es mir mit dem Zug zum halben Preis zu reisen. Wer das klimaticket besitzt reist natürlich noch preiswerter, weil die Zugfahrten damit nichts kosten. Eine weitere Möglichkeit ist mit der Sparschiene zu fahren, da diese aber schon längere Zeit vorher gebucht werden muss, passt dies nicht zu meinem intuitiven Reisestil. 

Nun, wie kann man das intuitive Reisen umsetzen? 

Es gibt viele Arten das zu tun und es ist für mich nicht einfach es zu beschreiben. Dennoch versuche ich es hier einmal anhand der letzten intuitiven Reise. 

Meistens entscheiden wir kurzfristig in welche Richtung wir fahren wollen. Das geht nach den Himmelrichtungen, oder auch nach der Energie nach der wir uns im Moment sehnen. Manchmal wollen wir etwas erkunden, wir fühlen in uns hinein, wollen wir Aktion oder wollen wir Ruhe? Das ist meist der Ausgangspunkt und wird kurzfristig festgelegt, da wir ja zum Losfahren auch eine bestimmte Fahrkarte brauchen. Es bringt ja nichts, wenn man am Ticketschalter steht und nicht genau weiß wohin man fahren will.

Kurz bevor es zum Zug geht wird grob eine Basis ein Ort festgelegt wohin es erstmal geht. Dieses Mal zog es uns nach Innsbruck, wo wir gemütlich durch die Straßen schlenderten und die Nacht verbrachten. Den Schlafplatz haben wir kurzfristig auf dem Weg im Zug gebucht. 

 

Eindrücke von der Reise nach Bozen.
Bozen


Am nächsten Tag hatten wir die Idee, weiter nach Südtirol zu reisen. Deshalb stiegen wir in den Zug und fuhren zunächst nach Bozen. Kaum angekommen, haben wir unser Gepäck bei der Gepäckaufbewahrung geparkt, um die Stadt ganz entspannt zu entdecken. Bozen ist eine geschichtsträchtige und reizvolle Stadt, die uns sehr zusagte. Allerdings empfanden wir das dortige Treiben als etwas zu hektisch und von Touristen überlaufen. Immerhin fanden wir einige Plätze, die unserem Inneren entsprachen, und hatten einen schönen Tag. 

 

In den Bergen in Südtirol.
Bergwelt in Südtirol

Beim Pizzaessen war uns aber klar, dass die Sehnsucht nach Ruhe rief, so buchten wir von dort aus ein Zimmer in 1400 m Höhe in den Lüsner Bergen bei Brixen. Dort verbrachten wir einige wundervolle Tage.

Jedes Mal, wenn wir intuitiv reisen, entsteht der Eindruck, etwas Außergewöhnliches zu erleben, verbunden mit dem Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und mit sich selbst im Einklang zu stehen. 

Ich mag die Dinge so zu tun, wie sie sich für mich innerlich stimmig anfühlen, so bin ich gefühlt mehr bei mir. Aus diesem Grund ist das intuitive Reisen genauso wie das intuitive Malen ein Segen und eine Bereicherung für mein Leben.

Welche Erfahrungen hast du schon mit deiner Intuition gemacht?
Kennst du noch weitere gute Beispiele für ein intuitives Leben? Ich bin gespannt auf deine Vorschläge.

Alles Liebe  

♥♥ Kinga ♥♥

 


Dienstag, 2. September 2025

Verlorengegangene Wünsche, Sehnsüchte und Träume

Über verloren geglaubte Wünsche, 

Sehnsüchte und Träume


Viele von uns haben Wünsche und Sehnsüchte die direkt aus unserem Herzen und unserer Seele kommen. Dieser Beitrag richtet sich an alle, die mit ihren Wünschen und Sehnsüchten hadern oder sie gar nicht mehr wahrnehmen. Aber auch an alle Suchenden, die Innenräume der eigenen Seele erkunden wollen. 


Aquarellbilder malen, eine Frau mit weißem Haar und blauem Hintergrung.
Bild in Mischtechnik


" Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, 

Vorboten desjenigen, was wir leisten imstande sein werden.

 Was wir können und möchten, 

stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; 

wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im stillen besitzen. 

So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausgreifen 

das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches. "

-Johann Wolfgang von Goethe


In meinen wilden Zwanzigern brannten in mir unzählige Sehnsüchte und Wünsche wie ein loderndes Feuer. Nach und nach habe ich viele dieser Träume in den Schatten meiner Zweifel verbannt, nur weil jemand behauptete, sie seien unerreichbar für mich oder weil ich dafür belächelt wurde. 

Ich wollte nicht wie eine Träumerin wirken, die die Realität aus den Augen verliert. So mancher Wunsch wurde aus zeitlichen Gründen oder weil er nicht in mein turbulentes Leben passte, abgewimmelt. 

Wenn man etwas oft genug hört, übernimmt man diese Worte als Wahrheit. Wenn man sich immer wieder sagt: „Ich habe keine Zeit“, nimmt man sich viele Wünsche selbst weg. Dieser Gedanke wird zu einem Mantra, das sich wie von selbst wiederholt – und schließlich, wenn er oft genug gedacht wird, zu einer Überzeugung und letztlich zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. 

Es gab auch Momente in denen ich meine Wünsche zurückstellen musste, da die Lebensumstände etwas anderes forderten.

Mit dem Älterwerden verschwanden viele dieser Wünsche wie in einem geheimnisvollen Nebel – fast so, als hätte ich sie unter einem unsichtbaren Tuch versteckt. Ich verlor den klaren Blick auf sie. Denn es war schmerzhaft, auf etwas zu blicken, das ich nicht haben konnte. 

Bilder malen, bedeutet für mich meiner Sehnsucht zu folgen.
Bilder malen bedeutet für mich meinen Sehnsüchten zu folgen.


Was ich damit ausdrücken möchte, ist, dass es niemals den idealen Zeitpunkt gibt. Es gibt nur das Jetzt, den Moment, in dem wir neu hinschauen können. Das Jetzt, der gegenwärtige Moment ist unser Ausgangspunkt, und es liegt an uns selbst, uns die Zeit zu nehmen, um genau hinzusehen und Erinnerungen wieder hervorzuholen. 

Erst wenn wenn ich beginne, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden und mir bewusst Zeit für mich, meine Wünsche und Sehnsüchte nehme – sei es auch nur für einige Minuten –, werde ich in meinem Herzen wieder das zarte, leise Aufblühen meiner Wünsche spüren. 

Als ich begann, mehr in mir selbst als in der Außenwelt zu suchen, stieß ich auf den Friedhof meiner vergrabenen Leichen-einen Ort voller vergessener Geschichten, Wünsche und Sehnsüchte. Oh, ja sie waren noch alle da und warteten auf mich. Und mein Friedhof war düster, voller Angst, Trauer, Herzschmerz und Dämonen – sehr desolat. 

Es fiel mir schwer, hinzuschauen, so verwüstet, wie es dort aussah. Doch nach und nach wurde es leichter, und beim liebevollen Hinsehen entdeckte ich, dass wirklich alle Sehnsüchte noch da waren. Wie mein Friedhof aussah, zeigte mir nur, wie ich mit ihnen umgegangen bin. Ich hatte sie allein gelassen und vernachlässigt – wie eine Mutter, die sich nicht um ihre Kinder kümmert. 

Nun bin ich dabei, mich zu erinnern, sie wieder hervorzuholen und auf dem Friedhof der vergrabenen Wünsche und unerfüllten Träume weitergraben. Ich erwecke sie erneut, indem ich sie mit Liebe, Wertschätzung, aufrechter Zuwendung sowie Staunen betrachte und somit mit Lebendigkeit nähre. 

Ich freue mich, wenn dich meine Erfahrungen zum Nachsinnen bewegen oder etwas in dir berühren. Vielleicht hast du ja sogar Lust bekommen deine eigenen Seelenräume zu erforschen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Die Hinwendung zur Seele ist heilsam und bringt Frieden dahin, wo er anfängt, nämlich im Inneren. Außerdem wird dadurch die Liebe gestärkt. Lass sie wachsen. 


Manchmal flüstert die Seele nur ganz leise. Wenn du heute einen Moment innehalten würdest: Welcher Wunsch taucht ganz oben auf? Ist es ein Verlangen nach Ruhe, nach Aufbruch oder nach etwas ganz anderem? Lass es mich in den Kommentaren wissen-oft hilft das Aufschreiben dabei, sich selbst klarer zu sehen.


Alles Liebe,

Kinga


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